Unter diesem Motto stand der Schulvormittag am Freitag (23.10.2026): Das Ehepaar Schlawer war mit dem originalgetreuen Nachbau einer Druckerpresse aus der Anfangszeit des Buchdrucks zu Besuch an der Martin-Luther-Schule. Zudem gab es viele Ausstellungsstücke und Infoplakate rund um das Thema Schrift, Buchdruck, die Bibel als erstes gedrucktes Buch und die Zeit der Reformation zu sehen. Besonders anschaulich wurde die von den Reformatoren erkannte Wahrheit anhand eines Modells dargestellt: Der Mensch ist wegen seiner Sünden (= alles Böse im Leben) von Gott getrennt. Weder Religion noch gute Taten bringen ihn zu Gott, sondern allein der Glaube an Jesus Christus. Er wurde stellvertretend für jeden, der seine Schuld eingesteht und glaubt, am Kreuz von Golgatha bestraft.
Nach dem theoretischen Input folgte der praktische Teil. Während die älteren Schülerinnen und Schüler interessiert eine Keilschrift ins Deutsche übersetzten, hatten die jüngeren Kinder Spaß beim Drucken ihres Namens mit Lettern (= gegossene oder geschnitzte Buchstabenstempel). Für alle war es spannend, selbst den „Bengel“ (Stange zum Bewegen der Druckplatte) zu drehen und dadurch einen eigenen Bibelversdruck durchzuführen. Alles in allem eine spannende, informative und beeindruckende Reise in diese Zeitepoche des Mittelalters. (CJ)
„Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit!“
Jesaja 40,8










